Sonntag, 8. Mai 2011

gedankenfetzen

- das mit der ordnung und mir, das wird glaube ich nichts mehr. sollte ich später mal ein akzeptables gehalt haben, muss wohl eine putzfrau her. sollte ich niemals ein akzeptables gehalt bekommen, was in meinem beruf nicht unwahrscheinlich ist, werde ich wohl so enden wie die katzenlady bei den simpsons.

- wieso hab ich heute eigentlich angst vorm fliegen, obwohl ich es noch vor 10 jahren saucool, aufregend und toll fand? was ist nur passiert? ich weiß es nicht, aber es nervt.

Freitag, 14. Januar 2011

oh the good choices

13 Stunden Arbeit, angefangen zu unchristlicher Zeit, passend zum unchristlichen Thema. Innerhalb dieser 13 Stunden sexueller Mißbrauch, Straßensperrungen, unfassbare Fördergelder, eine Kirche, die zum Restaurant wird, der lustige Name einer kleinen Straße, etwas Ärger, etwas wundern, der neue persönliche Artikelrekord. Am Ende fertig, k.o., endlich Wochenende. Und dann ein Anruf, ein Leser, voll des Lobes. Aber auch mit dieser einen kleinen Info. Eine Info, die ich noch nicht kannte, die alles umschmeißt, alles noch interessanter macht, den Montag schon jetzt vollstopft mit Recherche. 13 Stunden und hochmotiviert.

I love my job.

Samstag, 1. Januar 2011

so long, buddy

Ja. Ja. Ich weiß. 2011 will ich wieder mehr ins Blog schreiben. ;) Ich will außerdem mehr (außerberufliche) Fotos schießen. Aber jetzt nun erst mal der obligatorische Jahresrückblick:

Vorherrschendes Gefühl für 2011?
Mal gucken, was da kommt.

2010 zum ersten Mal getan?
Eine feste Anstellung bekommen und dementsprechend ein halbwegs geregeltes Leben geführt. Soweit das in diesem meinen Beruf möglich ist, natürlich. Außerdem fünf Kilometer am Stück gelaufen - ja, für mich ist/war das viel. Mit diversen Ministerien telefoniert.

2010 nach langer Zeit wieder getan?
Mit dem Bus gefahren. Brauch ich nicht nochmal, jedenfalls nicht in dieser Stadt. Geige gespielt - funktioniert relativ gut, wenn man die zehn Jahre lange Pause bedenkt. Vor Publikum gesungen.

2010 leider nicht getan?
London besucht. Das Geld war knapp, und im Nachinein würde ich genau dieses jetzt schmerzlich vermissen: Im Frühjahr muss ein neues Auto her.

Die teuerste Anschaffung?
Hmmm... soo teuer hab ich nicht gelebt dieses Jahr. Ich hab mir allerdings meine bisher teuersten Schuhe gekauft: Ein Paar rote Mary Janes und ein paar Laufschuhe (jeweils hundert Euro).

Zugenommen oder abgenommen?
Weder noch.

Alkoholexzesse?
So richtige Exzesse eigentlich nicht, nein.

Haare länger oder kürzer?
Kürzer.

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Same old same old.

Mehr Kohle oder weniger?
Eigentlich mehr, dank der begonnenen Abzahlung meines Studienkredits aber trotzdem so ziemlich gleich geblieben.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger, glaub ich.

Mehr bewegt oder weniger?
Deutlich mehr. Angefangen zu joggen, so richtig, und erst im Winter damit wieder wegen der Dunkelheit aufgehört. Darauf bin ich schon so ein bisschen stolz.

Film des Jahres?
Ich mache daraus Serie des Jahres und sage: LOST!

Buch des Jahres?
Gerade noch so an Silvester fertig gelesen: Mark Twain, "The Awful German Language"

Erkenntnis des Jahres?
Ein gewisser Wunsch wird nicht in Erfüllung gehen.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Kindheitserinnerungen. Und Schmuck.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ich habe allerlei schöne Geschenke bekommen dieses Jahr.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Ich finde es so cool, dass du weitermachst."

Die größte Enttäuschung?
Siehe die Frage mit der Erkenntnis.

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Kurzfristigen Urlaub, Lauftraining... 2010 war irgendwie nicht so von großen Ereignissen geprägt.

Vorsatz fürs neue Jahr?
Beruflich mein Bestes geben. Mehr ins Blog schreiben und jeden Tag ein außerberufliches Foto schießen.

2010 war mit einem Wort?
Durchwachsen.

Dienstag, 30. November 2010

"wenn man argumentiert wie sie, dann könnte man mit dem kampf um echte gleichberechtigung sofort aufhören"

Wie man konkstruktiv gegen eine Frauenministerin diskutieren kann, die sich vom Feminismus distanziert (wobei ich mich frage, wieso die dann überhaupt ne Karriere anstrebt), zeigt Lisa Ortgies in einem Interview in der Süddeutschen. Viel Spaß!

Freitag, 22. Oktober 2010

kurz dahingerotzt

Tja. Hm. Ja, ich schreibe fast nix mehr. Meine Muse ist mal kurz Zigaretten holen gegangen und ward seitdem nicht mehr gesehen. Jetzt hab ich aber bei der anderen Muse den Freitagsfüller entdeckt. Die Hälfte ist da schon vorgegeben, da ist der Rest ja auch nicht viel einfacher ein Klacks.

1. Neuerdings funktioniert meine Heizung im Auto nicht mehr .

2. Mein Griechischer Joghurt mit Vanille und Nüssen ist einfach unfassbar lecker .

3. Gerade jetzt höre ich das Rauschen der Bäume draußen.

4. Gekochte Kartoffeln finde ich besonders sättigend.

5. Die letzte Person, die ich umarmt habe , ist ne sehr tolle Person .

6. Haare färben oder besser nicht ?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Wein und meine Serien , morgen habe ich Einkaufen und Joggen geplant und Sonntag möchte ich den ganzen Tag im Bett liegen, muss aber arbeiten!

Samstag, 31. Juli 2010

wieso ich mich immer noch "emanze" nenne, teil 4

Über diese Seite bin ich vor kurzem gestolpert; sie schildert Erfahrungen von Frauen über versteckten oder offenen Sexismus. Manchmal ist er "nur" nervig - wenn zum Beispiel eine Comiczeichnerin berichtet, dass alle direkt annehmen, sie würde Kinderbücher zeichnen. Mal ist er dämlich - wenn die einzige Frau in der Führungsriege Kaffee macht und aufräumt, denn "wenn sie es nicht macht, macht es keiner". Mal aber ist er richtiggehend gefährlich - wenn zum Beispiel eine Frau nach einem Abend mit der Freundin zu Hause von einem Spanner beobachtet wird, und die herangerufene Polizei nichts besseres zu tun hat, als der Frau zu sagen, sie hätte bestimmt einen Mann mit zu sich genommen und es sich dann in letzter Sekunde anders überlegt; und wieso bitteschön ist sie denn um 1 Uhr Nachts noch wach?
My fault I'm female.

Viel Spaß.

Freitag, 11. Juni 2010

sport ist mord, oder vielleicht auch nicht, part quatre

Nur wenige Wochen sind seit meinen ersten Laufveschritten vergangen, und doch ist es jetzt schon passiert: Ich ging zur Entspannung joggen. Ich ging ZUR ENTSPANNUNG joggen. ICH ging zur Entspannung JOGGEN!!

Mein Mann, der Sack, quittierte das mit den Worten "Oje, du bist erwachsen geworden". Ich glaube ja, dass das damit nichts zu tun hat. Immerhin sieht zum Beispiel meine Wohnung immer noch wie ein Schweinestall aus, und Erwachsenen passiert sowas nicht. Hab ich gehört.

Zurück zum Wesentlichen: Laufen also. Nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag freue ich mich tatsächlich drauf. Ich finde den Gedanken daran schon entspannend. Und ich ärgere mich, wenn ich aus irgendwelchen Gründen das Laufen verschieben muss.


Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich bin immer noch langsam wie eine Schnecke, und anstrengend ist da Ganze auch immer noch. Gerade im ersten Drittel denke ich jedes Mal, ich schaff den Rest nicht mehr. Aber in den letzten zwei Dritteln ist das alles nicht mehr so wild, die Kraft kehrt wieder zurück, alles wird leichter und angenehmer. Die anfänglichen Beschwerden (Schmerzen im Unterschenkel, eingeschlafene Füße, aber vor allem schlimme Keuch- und Hustattacken, die jedem Kettenraucher imponieren würden) sind praktisch komplett verschwunden. Vor zwei Monaten hielt ich das, obwohl ich es mir wünschte, komplett für unmöglich.


Jetzt sehe ich mich nach einem neuen, schicken mp3-Player um. Wenn mir schon ein neues Hobby Spaß macht, will ich auch ordentlich Geld dafür ausgeben!