Freitag, 11. Juni 2010

sport ist mord, oder vielleicht auch nicht, part quatre

Nur wenige Wochen sind seit meinen ersten Laufveschritten vergangen, und doch ist es jetzt schon passiert: Ich ging zur Entspannung joggen. Ich ging ZUR ENTSPANNUNG joggen. ICH ging zur Entspannung JOGGEN!!

Mein Mann, der Sack, quittierte das mit den Worten "Oje, du bist erwachsen geworden". Ich glaube ja, dass das damit nichts zu tun hat. Immerhin sieht zum Beispiel meine Wohnung immer noch wie ein Schweinestall aus, und Erwachsenen passiert sowas nicht. Hab ich gehört.

Zurück zum Wesentlichen: Laufen also. Nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag freue ich mich tatsächlich drauf. Ich finde den Gedanken daran schon entspannend. Und ich ärgere mich, wenn ich aus irgendwelchen Gründen das Laufen verschieben muss.


Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich bin immer noch langsam wie eine Schnecke, und anstrengend ist da Ganze auch immer noch. Gerade im ersten Drittel denke ich jedes Mal, ich schaff den Rest nicht mehr. Aber in den letzten zwei Dritteln ist das alles nicht mehr so wild, die Kraft kehrt wieder zurück, alles wird leichter und angenehmer. Die anfänglichen Beschwerden (Schmerzen im Unterschenkel, eingeschlafene Füße, aber vor allem schlimme Keuch- und Hustattacken, die jedem Kettenraucher imponieren würden) sind praktisch komplett verschwunden. Vor zwei Monaten hielt ich das, obwohl ich es mir wünschte, komplett für unmöglich.


Jetzt sehe ich mich nach einem neuen, schicken mp3-Player um. Wenn mir schon ein neues Hobby Spaß macht, will ich auch ordentlich Geld dafür ausgeben!